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AMEISEN-ALARM? TIPPS GEGEN DEN AUFMARSCH

Sie sind bestens organisiert und faszinierend in ihrer Kommunikation: Ameisen. Leider machen sie uns gerade im Sommer oft Ärger durch ihren Aufmarsch in Küchen, an Essplätzen oder auf Terrassen und Balkonen. Hier finden Sie Tipps gegen Ameisen.

Folge der Duftspur:

Intelligente Navigation à la Ameise

Wie schaffen es die kleinen Insekten, innerhalb kürzester Zeit mit einem ganzen Heer auf dem Fußboden zu erscheinen? Im Prinzip ganz einfach: Entdeckt eine Ameise eine attraktive Nahrungsquelle, verteilt sie auf dem Rückweg zu ihrem Bau eine typische Dufterkennungsspur. Und sie bringt direkt eine kleine Kostprobe der neu entdeckten Futterquelle mit, die sie im Ameisenbau verteilt. Daraufhin machen sich ihre Kolleginnen auf den Weg, um diese Quelle selbst aufzuspüren. Und auch sie hinterlassen wieder beim Rückweg ihre Duftspuren: Die Ameisen-Autobahn ist dann eröffnet.

Tipps zur Ameisen-Bekämpfung

Natürlich möchte niemand die kleinen Krabbeltiere dauerhaft in der Küche oder gar direkt im Essen haben. Deshalb ist schnelle Abhilfe wichtig, gerade in der heißen Jahreszeit.

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Tipp 1: Entfernen Sie herumliegende Nahrungsmittel und offene Getränke. Ob Obst, Süßigkeiten oder Brotreste: Ameisen entdecken schnell, wo sie einfach Zugriff haben. Deshalb möglichst nichts offen liegen lassen, alles verpacken oder zumindest einen gut schließenden Deckel anbringen.

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Tipp 2: Behalten Sie den Müll im Auge und lassen Sie vor allem im Sommer die Tonnen nie zu lange herumstehen. Das gilt für Bio- genauso wie für normalen Hausmüll. Die Gerüche und Essensreste darin locken auf Dauer zudem nicht nur Ameisen an.

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Tipp 3: Laborversuche haben gezeigt, dass Backpulver für Ameisen giftig ist. Das Natriumhydrogencarbonat verändert ihren pH-Wert und lässt sie sterben. Funktioniert besser als die sonst üblichen Hausmittel wie Zitronensaft, Essig oder Gewürze.

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Tipp 4: Dichten Sie Ritzen und Spalten an Fenstern und Terrassentüren so gut es geht mit Silikon oder Leim ab.

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Tipp 5: Effektiv und schnell wirkt die gute alte Ameisenköderdose, die direkt auf einer Laufstraße platziert wird. Die Ameisen krabbeln in die Dose, nehmen dort den Köder auf und tragen ihn zum Bau. Dort sterben die damit gefütterten Tiere und die Königin – der Strom ebbt ab und hört nach wenigen Tagen auf.

Wenn der Profi ran soll…

Manchmal hilft das jedoch alles nicht, die Ameisen laufen munter auf ihren Straßen weiter und lassen sich durch nichts beeindrucken. Professionelle Hilfe vom Kammerjäger ist ratsam, wenn der Befall stark und wiederkehrend ist, ohne dass die üblichen maßnahmen greifen. Oder wenn der Ameisenbau ganz nah am Haus, im Garten oder sogar im Keller zu finden ist: Dann muss der Profi ran. Das ist auch immer dann wichtig, wenn es um besondere Ameisengattungen geht. Es gibt zum Beispiel in Deutschland holzzerstörende Ameisen, die durch das Aushöhlen von Balken oder auch das Zerkleinern von Dämmstoffen großen Schaden anrichten können. Wir kennen uns mit den Eigenheiten verschiedener Ameisenarten bestens aus – und finden für jede von ihnen die richtige Form der fachgerechten Beseitigung.