Saubere Sache: Küchenhygiene in der heißen Jahreszeit

Die Küche ist ein Wohlfühlort: Das gilt im Sommer leider auch für viele Bakterien und Pilze. Plätze, an denen Essen zubereitet wird, Nahrungsmittel herumliegen oder auch entsorgt werden, biete Krankheitserregern ideale Vermehrungsmöglichkeiten. Machen Sie einen Küchencheck in puncto Hygiene!

Tatort Küchenspüle

Es ist ja so bequem: Im Abguss der Küchenspüle werden deshalb von vielen Menschen allerlei Reste entfernt. Ob Saucen, Kakao oder das verschimmelte Apfelmus – die Hygiene bleibt bei den Rückständen all dieser Lebensmittel im Spülbecken auf der Strecke. Wenn Sie Bakterienbildung und üble Gerüche vermeiden wollen, achten Sie deshalb auf ein sauberes Spülbecken, das von Zeit zu Zeit mit kochendem Wasser und einem entkalkenden Reiniger sauber gemacht wird. So verschwinden lästige Kalkrückstände und es gibt weniger Andockstellen für Keime. Deshalb ist es auch sinnvoll, Geschirr nicht zu lange ungespült einzuweichen oder herumstehen zu lassen. Gerade bei hohen Temperaturen kann man den Keimen sonst beim Wachsen zusehen…

Tatort Kühlschrank

Die Reste vom Mittagessen, Obst, Gemüse, Schimmelkäse und offene Getränke: So ein Kühlschrank wird mit ganz schön vielen verschiedenen Produkten gefüllt. Nicht alles bleibt immer dicht und da, wo es hingehört. Hygiene im Kühlschrank ist sehr wichtig, um das Übergreifen von Bakterien zu vermeiden und Nahrungsmittel nicht unnötig wegwerfen zu müssen. Unser Tipp: Stellen Sie den Kühlschrank immer Sommer etwas kühler (7 bis 8 Grad) und wischen Sie ihn alle paar Wochen mal mit Essigwasser aus. Das verhindert die Keimbildung und –ausbreitung. Desinfektionsmittel sind im Normalfall nicht notwendig und suggerieren eine Sterilität, die es nicht gibt und die auch nicht notwendig ist.

Tatort Schneidebretter

Auf einem Schneidebrett wird geschnitten: klar. Und es ist ganz normal, dass sich deshalb kleine Kerben und Schnittspuren bilden. Leider können sich darin jedoch Keime im Sommer ganz besonders gut vermehren. Damit das nicht gesundheitsschädlich wird, sollten Sie auch hier ein paar Grundregeln beachten. Nutzen Sie verschiedene Bretter für verschiedene Zwecke: Ein Gemüse- und Obstbrett und ein separates Fleischbrett machen Sinn. Spülen Sie die Schneidebretter nach jedem Gebrauch heiß und mit Spülmittel ab. Um Magen- und Darmerkrankungen oder auch Salmonellen zu vermeiden, sollten bestimmte Lebensmittel möglichst wenig Kontakt mit Schneidbrettern bekommen. Dazu zählen rohes Fleisch, Fisch und frische Eier. Nicht zuletzt: Von Zeit zu Zeit mal das Schneidebrett erneuen ist nicht Verschwendung, sondern ein Beitrag zu mehr Gesundheit in der Küche.

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